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ICOM Direkt
Diesmal freuen wir uns, Ihnen unsere Kollegin aus dem ICOM Deutschland-Vorstand, Dr. Gülşah Stapel, Kuratorin Outreach, Stiftung Berliner Mauer begrüßen zu dürfen!
Sie wird beim ICOM Direkt Einblicke in Ihre Tätigkeit und in Ihre Planungen zum „Deutsch-türkischen Museum TAM“ geben.
Dr. Gülşah Stapel, Kuratorin Outreach, Stiftung Berliner Mauer & Vizepräsidentin ICOM Deutschland
An Zoom-Meeting teilnehmen:
https://us02web.zoom.us/j/87608436326?pwd=gwkbyCayf3Dm5daNLi1zOTPWtYP2gb.1
Meeting-ID: 876 0843 6326
Kenncode: 515376
Dr. Gülsah Stapel
Gülsah Stapel kommt aus der Kulturerbeforschung mit dem Schwerpunkt auf Migrationsgeschichten zwischen der Türkei und Deutschland sowie auf Fragen des kulturellen Gedächtnisses. Ihre umfangreiche Arbeit in Wissenschaft und Museen verbindet historische Narrative mit aktuellen Debatten über Identität und Zugehörigkeit. Sie initiierte die Gründung des neuen TAM Museums in Deutschland.
Das TAM Museum
Das TAM Museum ist eine neue zivilgesellschaftliche Museumsinitiative mit Sitz in Berlin, die sich der Erforschung verflochtener Geschichten zwischen der Türkei und dem deutschsprachigen Raum widmet. Es hinterfragt eindimensionale Erzählungen und schafft Raum für vielfältige Perspektiven, geteilte Erinnerung und Dialog. Da Museen maßgeblich prägen, wie Gesellschaften sich selbst verstehen, besitzt das TAM Museum das Potenzial, Vorstellungen von Zugehörigkeit zu erweitern. Indem es Begegnungen, Geschichten und komplexe historische Zusammenhänge kuratiert, trägt es dazu bei, eine tolerante, kulturell plurale und zugleich tief verbundene Gesellschaft zu entwerfen, eine Gesellschaft, die Vielfalt nicht als Trennung, sondern als gemeinsame Realität begreift. Das TAM Museum wurde im Frühjahr 2025 als gemeinnützige GmbH (GmbH) gegründet, mit der Unterstützung von nahezu zweihundert Personen, die mit ihrer Expertise, ihrer Fürsprache und finanziellen Beiträgen das Gründungskapital des Museums ermöglichten. Dieses kollektive Engagement fungierte als erster Proof of Concept und zeigte, dass die Vision und der wahrgenommene Bedarf für eine solche Institution weit über den Kreis der Initiatorinnen und Initiatoren hinaus Resonanz fanden.




