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Belvedere Summer School 2026

7. September 2026 - 12. September 2026, Belvedere, Wien

Sammlungsinstitutionen in einer digitalen Welt: Strategien – Methoden – Tools

 

Das Belvedere Research Center in Wien veranstaltet vom 7. bis 12. September 2026 zum vierten Mal eine Summer School zum Thema „Sammlungsinstitutionen in einer digitalen Welt: Strategien – Methoden – Tools“. Organisiert wird die Summer School in Kooperation mit dem Institute for Digital Culture der University of Leicester, der Universität für Weiterbildung Krems und der Ars Electronica.

 

 

Öffentliche Keynote im Rahmen der Belvedere Summer School 2026 

 „Transformative digitale Sammlungen: Museen gestalten datenbasierte Wissensräume“

Sonja Gasser ,Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte [SKKG], Winterthur / Walter Benjamin Kolleg, Universität Bern

Dienstag, 8. September 2026, 19:00 Uhr, Blickle Kino, Belvedere 21

 

Sonja Gassers Dissertation „Transformative Digital Collections of Art – Data in Museums and Digital Art History“ erschien 2025 open access, ein Jahr zuvor ihr Buch „Digitale Sammlungen“. Sie ist Mitgründerin des Webforums „Digitale Sammlungen“ zum Austausch über digitale Museumsthemen in der Schweiz und darüber hinaus. In ihrer Keynote am  zeigt sie, dass digitale Sammlungsplattformen weit über die Bereitstellung von Objektinformationen hinausgehen, indem sie durch die Vernetzung, Kuratierung und Visualisierung von Sammlungsdaten neue Formen der Wissensvermittlung und des Erkenntnisgewinns ermöglichen. Kostenlose Tickets sind hier erhältlich.

 

 

ÜBER DAS PROGRAMM

„Sammlungsinstitutionen in einer digitalen Welt: Strategien – Methoden – Tools“ ist ein sechstägiges Trainingsprogramm, das sich den Themen Digitalisierung, digitales Sammlungsmanagement und Online-Präsenz von digitalisierten Sammlungen widmet, um deren Potenziale und Problemstellungen aufzuzeigen. Wie begegnen wir den Herausforderungen und Veränderungen, die sich durch den allseitigen Einzug des Digitalen ergeben? Wie beeinflusst die digitale Transformation traditionelle Strategien von Kulturerbeeinrichtungen? Welche digitalen Kompetenzen müssen entwickelt oder ausgebaut werden?

 

Im Rahmen der Summer School lernen die Teilnehmer*innen, die digitalen Ressourcen in ihren jeweiligen Kultureinrichtungen effektiv zu nutzen und zu erweitern. Im Fokus stehen Strategien zur Digitalisierung von kulturhistorisch relevanten Beständen, die Entwicklung userzentrierter Online-Formate und digitales Storytelling, etwaige Einschränkungen durch (bild-)rechtliche und finanzielle Aspekte sowie Linked Open Data (LOD) und der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Museumsbereich unter Berücksichtigung ethischer Werte und sozialer Aspekte sowie transparenter Prozesse. Ergänzend werden Prinzipien der digitalen Nachhaltigkeit behandelt, um verantwortungsvolle und langfristig tragfähige digitale Praktiken in Kultureinrichtungen zu fördern.

 

Erworben werden sollen Kenntnisse im Umgang mit Normdaten, Ontologien und Thesauri sowie konkrete Beispiele für digitale Vermittlungsstrategien für Sammlungsbestände. In intensiven Workshops werden renommierte Expert*innen mit den Teilnehmer*innen Strategien entwickeln, um allgemeine digitale Kompetenzen aufzubauen und individuelle Problemlösungen zu erarbeiten. Die Belvedere Summer School bietet den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihr professionelles Netzwerk zu erweitern, digitales Know-how im Kultursektor zu erlangen sowie innovative und nachhaltige Projekte zu entwickeln. Internationale Expert*innen wie Ross Parry (University of Leicester), Vince Dziekan (Monash University, Melbourne), Grischka Petri (Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, FIZ Karlsruhe), Gudrun Knaus (Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg), Florian Windhager (Universität für Weiterbildung Krems), Chiara Zuanni (Universität für Weiterbildung Krems) und Marc Schuran (checkpointmedia GmbH) vermitteln praxisbezogenes Wissen über aktuelle Entwicklungen und Trends. Die Belvedere Summer School basiert auf der Expertise, der langjährigen Erfahrung und der erfolgreichen Zusammenarbeit der Kooperationspartner*innen.

 

Visualisierung der Sammlung der Österreichischen Galerie Belvedere © Fabian Schober